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Wie alles angefangen hat…

Die Herzlieb-Serie – meine Geschichte

Ich war drei Jahre alt – das war im Jahr 1975.

Meine Eltern, meine Tante Uta und mein Onkel Michael verbrachten ihre Sommerurlaube meistens gemeinsam im ehemaligen Jugoslawien und Italien und ihre Winterurlaube in den Alpen Österreichs.

Damals waren sie ausschließlich mit Ihren Autos unterwegs und sowohl sie als auch die Autos brauchten hin und wieder eine Pause. Diesen Halt machten sie an den Autobahnraststätten. Bei irgendeinem Stopp an einer Autobahnraststätte in Mittel- oder Süd-Deutschland hatte meine Tante Uta in dem Verkaufsraum die Kuschelkissen der Herzlieb-Serie entdeckt und mir „meine erste Katze“ aus dieser Herzlieb-Serie als Urlaubsmitbringsel gekauft und sie mir nach Rückkehr aus deren Urlaub geschenkt.

Katzen waren und sind immer die Lieblingstiere meiner Tante und mir gewesen. Welche Freude, als ich das erste Kuschelkissen in Form einer Katze von ihr geschenkt bekam!

Es verging ein Jahr nach dem anderen und aufgrund dieser Urlaubsmitbringsel hatte ich immer mindestens zwei von diesen Katzen. Sie waren so lieb, weich und kuschelig, hatten ein freundliches Gesicht und waren die perfekten Begleiter für eine gute Nacht. Ich habe sie sehr geliebt und überall mit hingeschleppt. Über die Jahre habe ich viele Katzen bekommen und musste mich auch wieder von ihnen verabschieden. Sie waren einfach irgendwann abgeliebt und verschlissen, so dass der Stoff an sämtlichen Stellen aufgerissen war und die Füllwatte herausfiel. Da war dann meist der Zeitpunkt gekommen, an dem meine Mutter die Katzen in den Müll geworfen hat! Oftmals habe ich sie heimlich aus der Mülltonne wieder herausgeholt.

Ich liebte Stofftiere und mochte keine Puppen. Ich hatte zwar einen Puppenwagen und eine Puppenkarre, aber vorzugsweise habe ich meine Kuscheltiere und die Katzen Mizzy und Mohrle ausgefahren. Das hat in der Nachbarschaft manches Erstaunen, speziell von älteren Frauen, ausgelöst. Wenn ich in unserer Straße unterwegs war, sprachen sie mich an, welche schöne Puppe ich denn ausfahren würde und waren irritiert, wenn sie die Kuschelkatzen mit der herausgesteckten Zunge sahen.

Anfangs war das Design des „Fells“ noch etwas meliert und in Farbverläufen bedruckt. Ende der 70er Jahre wurde dieses schlichter gehalten, so wie es heute noch aussieht.

Im Jahr 1978 wurde mein Bruder geboren. Selbstverständlich bekam auch er diese Kuschelkissen als Urlaubsmitbringsel. So hatte er über die Jahre hinweg den schwarzen Kater Mohrle, den schwarzen Hasen Hoppel und den grünen Frosch Quack geschenkt bekommen.

Bis in die späten 80er Jahre waren diese Kuschelkissen zum Liebhaben meine treuen Weggefährten. Sie mussten überall mit hin. In den Urlaub, zum Übernachten in der Familie oder bei meinen Freundinnen. Je nachdem, welche der Katzen an den Autobahnraststätten verfügbar waren, hatte ich die rote Katze Mizzy oder den schwarzen Kater Mohrle.

Irgendwann waren diese Kuschelkissen für mich lange von der Bildfläche verschwunden. An den Autobahnraststätten wurden sie nicht mehr angeboten. Meine Tante und Onkel suchten verzweifelt nach ihnen. Jede Raststätte haben sie auf dem Rückweg aus dem Urlaub angefahren, aber leider ohne Erfolg.

Erst im Jahr 1991, im ersten gemeinsamen Urlaub mit meinem damaligen Freund und jetzigem Mann, haben wir diese Kuschelkissen als Kater Mohrle in einem Spielwarengeschäft in Bayreuth entdeckt. Große Freude und Jubel. Die Verkäuferinnen waren fassungslos! Natürlich habe ich gleich zwei Katzen gekauft – eine für mich und eine für meinen Bruder.

In einem weiteren Urlaub im Jahr 1993 in Mittenwald wurden in einem Souvenirgeschäft die Katzen Mohrle und Mizzy angeboten. Natürlich musste ich sie kaufen!

Sicherlich wurden dort auch andere Motive der Herzlieb-Serie angeboten, dass erinnere ich jedoch nicht mehr. Mein Augenmerk war stets auf die Katzen gerichtet. Bei einem Tagesausflug nach Innsbruck haben wir in einem Spielwarengeschäft dann noch die rote Katze Mizzy entdeckt. Umgerechnet für damals DM 26,00 – das war schon sehr teuer. Aber sie war die letzte Katze, die dort an einem Verkaufsständer hing und ich konnte sie unmöglich allein zurücklassen!

Meinen Mann habe ich dann langsam auch in die „Abhängigkeit“ dieser Kuschelkissen gebracht.

Jahre später hatten wir noch die Möglichkeit, direkt eine Bestellung bei der ursprünglichen Hersteller-Firma Dressler-Wallach in Reiskirchen zu tätigen und haben noch einige Katzen Mizzy und Mohrle aus der Super-Serie und Mini-Serie bestellt. Nun waren wir erstmal gut bevorratet!

Bei der Super-Serie haben die Kuschelkissen ein Format von etwa 40 x 35 cm und die Mini-Serie 30 x 20 cm. Alle Kuschelkissen-Motive sind in beiden Größen erhältlich.

Im Jahr 2012 bin ich durch eine Internetrecherche über die Herzlieb-Serie zufällig auf die Firma Kuschelherz aus Zülpich gestoßen. Diese hatte den Geschäftsbereich der Herzlieb-Serie von Dressler-Wallach aus Reiskirchen im Jahr 2002 übernommen.

Inzwischen hatte unser Vorrat an Kuschelkissen abgenommen, auch weil ich einige verschenkt hatte. So habe ich die Firma Kuschelherz kontaktiert und wieder mal die Katzen Mohrle und Mizzy bestellt. Das war ein netter Kontakt mit dem Inhaber, Hans-Oswin Pannier, der damals bereits im rentenfähigen Alter war.

Im Oktober 2021 bin ich bei ebay-Kleinanzeigen durch ein Gesuch des Kuschelkissens Pinguin Charly aus der Herzlieb-Serie aufmerksam geworden und dachte sofort daran, Kontakt mit der Firma Kuschelherz, Herrn Pannier, aufzunehmen. Die Suche nach dem Pinguin Charly war so emotional und dringend beschrieben, dass ich handeln mußte. Ob es die Firma Kuschelherz wohl noch gab und meine Kontaktdaten noch aktuell waren?

Sie waren es! Herr Pannier konnte sich noch sehr gut an mich erinnern, obwohl meine Bestellung bereits 10 Jahre zurücklag. Wir führten ein nettes Telefonat, in dem er mir aber mitteilte, dass er im vergangenen Jahr aufgrund Corona fast den ganzen Bestand der Kuschelkissen an Kindergärten und Schulen in seiner Region verschenkt hatte. Insofern konnte er nicht mit Sicherheit sagen, ob der Pinguin Charly noch vorrätig war. Des Weiteren berichtete er, dass er aus gesundheitlichen und Altersgründen das Geschäft nun gerne abgeben möchte. So kam es, dass er mich spontan fragte, ob ich die Kollektion Herzlieb-Serie übernehmen möchte. Das kam überraschend – selbstverständlich räumte er mir Bedenkzeit ein. Ich sollte mich einfach wieder melden, wie meine Entscheidung ausgefallen sei.

Tatsächlich war ich von der Idee grundsätzlich begeistert. „Meine Lieblinge“ aus der Kindheit und nun könnte ich Eigentümerin der Kollektion Herzlieb-Serie werden? Verrückt und unglaublich, aber nicht unerreichbar. Mein Mann war von der Idee ebenfalls angetan und wie man so schön sagt: „Dann nahm das Schicksal seinen Lauf!“

Im November 2021 sind mein Mann und ich nach Zülpich zur Familie Pannier gereist. Wir haben uns ein Bild vom Warenbestand gemacht, die Kaufverhandlung geführt und uns, in Vorbereitung der Übernahme, von Frau Pannier das Nähen und Füllen der Kuschelkissen zeigen lassen.

Im Dezember 2021 haben dann schließlich die „Zybala GmbH“ gegründet und sind im Februar 2022 erneut nach Zülpich gereist, um die noch vorhandene Ware mit einem LKW abzuholen.

Die ganze Reise war für mich eine große Herzensangelegenheit.

Ich freue mich, dass die Herzlieb-Serie weiterlebt und hoffe, dass diese wunderbaren Kuschelkissen Euch und Ihnen ebenfalls so viel Freude bringen, wie ich sie erfahren habe.

Herzliebe Grüße,

Melanie Zybala

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